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Oster- und Pfingstritte

Oster- und Pfingstritte


Osterritte sind eine jahrhundertealte Tradition, die bis heute ihren festen Platz im Brauchtum vieler Gemeinden des Bayerischen Waldes hat. Die Osterritte finden stets am Ostermontag statt, als Teil einer Prozession mit Reitern auf festlich geschmückten Pferden, Kreuz- und Fahnenträgern sowie Musikkapellen.



Gemeinsam zieht man zu einer Wallfahrtskirche oder Flurkapelle.
Die Ritte stehen meist im Zeichen des Viehpatrons St. Leonhard, ihn bittet man um Segen für das Vieh in diesem Jahr. In manchen Orten erfolgt ein solcher Ritt auch erst nach dem Osterfest, an einem Sonntag Ende April.

Eine Besonderheit ist der zu Pfingsten jährlich stattfindende Pfingstritt in Bad Kötzting. Der Ablauf der Wallfahrt gleicht dem der Osterritte: Der Ritt von Kötzing zur Wallfahrtskirche in Steinbühl am Pfingstmontag ist krönender Abschluss der Pfingstfeierlichkeiten, bei den Pferde seit jeher eine gewisse Rolle spielen: am Pfingstsamstag stehen auf dem traditionellen Rossmarkt für die Region typische Kaltblüterrassen und Haflinger zum Verkauf; am Pfingstsonntag gibt es Zuchtschauen mit Leistungsprüfungen.

Der Pfingstritt am darauf folgenden Montag geht auf eine 600 Jahre alte Legende zurück:

Ein Kötzinger Geistlicher sollte damals einem Sterbenden in Steinbühl die Heiligen Sakramente bringen. In der unsicheren Zeit sollten zwei Burschen auf Pferden in zum Schutz auf dem Weg begleiten. Da alles gut ausging, gelobte man, von nun an jedes Jahr zu einem Dankgottesdienst nach Steinbühl zu reiten. Übrigens sind, wie schon damals, Frauen von der Wallfahrt ausgeschlossen.



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